Rote Fäden, leaky Körper

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In einem poetisch-fotografischen Essay geht Marie Aline Klinger den roten Fäden des Menotoxin und damit einer Kulturgeschichte der vermeintlichen Toxizität des Menstruationsblutes nach. Ausgehend von den roten Fäden des eigenen Körpers, die mit Körpergeschichten und -genealogien anderer verknüpft werden, entspinnt sich ein narratives Gewebe der Menstruation, in dem ein Giftstoff als patriarchale Fiktion entlarvt und der menstruierende Körper zum Wegweiser für die Durchlässigkeit (leakiness) von Körpern allgemein wird. Diese Durchlässigkeit, die ein konzeptuelles Zentrum des Essays bildet, betrifft dabei sowohl die materiellen Aus- als auch die diskursiven Einflüsse.